Standortbezogene Lasten zuordnen
Prüfe die für den Standort und die konkrete Hausfassung angesetzten Schnee- und Windeinwirkungen in den technischen Unterlagen. Eine allgemeine Zentimetergrenze für Schnee ersetzt weder Dichte noch Verwehung oder den Tragwerksnachweis.
Dach und Ablauf vor Frost freihalten
Kontrolliere Abdichtung, Anschlüsse, Rinne, Fallrohr und Auslauf vor der Frostperiode aus sicherer Position. Wasser darf nicht im Bauteil, am Sockel oder auf einem gefährdeten Weg stehen bleiben und gefrieren.
Feuchte aus Nutzung begrenzen
Sortiere feuchte Geräte, Textilien, Dünger und frostempfindliche Flüssigkeiten nach ihren Lageranforderungen. Lüftung folgt Wetter, Nutzung und Bauweise; dauerhaft gekippte Öffnungen können Schlagregen oder Auskühlung verschärfen.
Nach Frost und Sturm erneut prüfen
Dokumentiere Tür- und Fensterfunktion, Risse, lose Teile, Wasser- und Feuchtespuren nach Ereignissen. Dacharbeit bei Schnee, Eis oder Wind wird nicht improvisiert; unklare Verformung oder Befestigung erfordert Fachprüfung.
Quellen und fachliche Grundlage
Die folgenden Quellen stützen die fachliche Einordnung, die Prüfkriterien und die Sicherheitshinweise dieser Seite.
- Deutsches Institut für Bautechnik: Technische Baubestimmungen, MVV TB 2025/1 und dokumentierter Umsetzungsstand in den Ländern (abgerufen am 2026-09-18)
- Europäische Kommission, Joint Research Centre: Eurocode 1 – Einwirkungen auf Tragwerke einschließlich Eigen-, Nutz-, Wind-, Schnee- und Ausführungseinwirkungen (abgerufen am 2026-09-18)
- Umweltbundesamt: Schimmel vermeiden durch Feuchtekontrolle und richtiges Lüften; Nutzung und Bauweise bestimmen die konkrete Übertragbarkeit (abgerufen am 2026-09-18)
- Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung: DGUV Information 208-016 zur Auswahl und sicheren Verwendung von Leitern und Tritten; privat als konservative Sicherheitsorientierung (abgerufen am 2026-09-18)