Planungsrechtliche Lage bestimmen
Prüfe Bebauungsplan und überbaubare Fläche; ohne passenden Plan sind insbesondere Innen- oder Außenbereich einzuordnen. Ein Standort wenige Meter weiter kann rechtlich anders zu bewerten sein.
Grundstücksinformationen zusammenführen
Erfasse Grenzen, Baulasten, Dienstbarkeiten, Leitungen, Zufahrt und vorhandene Bauten aus belastbaren Unterlagen. Zaun, Hecke oder Nutzung im Alltag sind kein sicherer Rechtsnachweis.
Schutz- und Fachrecht abfragen
Je nach Ort können Denkmal-, Natur-, Wasser-, Kleingarten- oder Baumschutzfragen hinzukommen. Unbekannte Zuständigkeiten werden gezielt bei der Kommune geklärt.
Lageplan auf Bauausführung prüfen
Zeige Wand- und Dachkontur, Höhen, Abstände, Gelände und Entwässerung. Die später abgesteckte Position wird mit genau dieser Fassung kontrolliert.
Quellen und fachliche Grundlage
Die folgenden Quellen stützen die fachliche Einordnung, die Prüfkriterien und die Sicherheitshinweise dieser Seite.
- Bauministerkonferenz: Verzeichnis der Landesbauordnungen und landesspezifischen Bauvorschriften; maßgeblich ist die am Grundstück geltende aktuelle Landesfassung (abgerufen am 2026-09-18)
- Bundesministerium der Justiz / Bundesamt für Justiz: § 29 BauGB – Vorhaben und Fortgeltung des Bauordnungsrechts sowie anderer öffentlich-rechtlicher Vorschriften (abgerufen am 2026-09-18)
- Bundesministerium der Justiz / Bundesamt für Justiz: § 30 BauGB – Zulässigkeit im Geltungsbereich eines Bebauungsplans (abgerufen am 2026-09-18)
- Bundesministerium der Justiz / Bundesamt für Justiz: § 34 BauGB – Zulässigkeit innerhalb im Zusammenhang bebauter Ortsteile (abgerufen am 2026-09-18)
- Bundesministerium der Justiz / Bundesamt für Justiz: § 35 BauGB – Bauen im Außenbereich (abgerufen am 2026-09-18)